Kirchengemeinderat

Bei der im Rahmen der allgemeinen Kirchenwahl am 1. Dezember 2013 durchgeführten Wahl der Kirchenältesten unserer Kirchenge­meinde wurden folgende Gemeindeglieder zu Kirchenältesten gewählt (alphabetische Reihenfolge):

  1. Fiedler, Ulrich 
  2. Föringer, Angelika
  3. Gebhard, Dr. Hans-Jörg
  4. Goldner, Martina
  5. Hecker, Eberhard
  6. Heitz, Holger
  7. Jastrow, Dr. Roy
  8. Lachowitzer, Rolf
  9. Stier, Armin
  10. Zobeley, Marianne
Dazu gewählt wurden: Tabea Lunghamer (bis Febr. 2017, danach beratendes Mitglied) und Christel Gaupp.
 
Quelle: Ev. Kirchengemeinde Eppingen ´- Roy Jastrow
 

Im Bild von links nach rechts

hinten: Pfarrer Friedhelm Bokelmann, Dr. Hans-Jörg Gebhard, Angelika Föringer, Martina Goldner, ehemaliger Kantor Stefan Göttelmann, Marianne Zobeley, Rolf Lachowitzer, Dr. Roy Jastrow

vorne: Holger Heitz,  Lukas Göttel (EC-Jugendreferent bis 8/2018), Christel Gaupp, Tabea Lunghamer, Ulrich Fiedler, Eberhard Hecker, Armin Stier.

 
Die Kirchenältesten bilden mit dem Gemeindepfarrer oder der Gemeindepfarrerin den Ältestenkreis. Den Vorsitz übernimmt einer der Ältesten oder der Pfarrer bzw. die Pfarrerin. In Eppingen ist Pfarrer Bokelmann der Vorsitzende des Gremiums.

Der Ältestenkreis trifft sich in der Regel einmal im Monat. Er „leitet die Gemeinde und trägt Verantwortung dafür, dass der Gemeinde Gottes Wort rein und lauter gepredigt wird, die Sakramente in ihr recht verwaltet werden und der Dienst der Liebe getan wird", heißt es in der Grundordnung (§22 GO) der badischen Landeskirche.

Ebenfalls Mitglied im Ältestenkreis ist der Gemeindediakon / die Gemeindediakonin.

Der Ältestenkreis berät und entscheidet über geistliche, finanzielle, rechtliche und verwaltungsmäßige Angelegenheiten. Er trägt Verantwortung für Verkündigung, Seelsorge und Diakonie in der Pfarrgemeinde.

Zu seinen Aufgaben des Kirchengemeinderates gehören Rechtsangelegenheiten, Bauvorhaben und Haushaltsfragen, also:

  • Entscheidung über Kauf und Verkauf von Gebäuden, im Rahmen der aufsichtlichen Bestimmungen
  • Fragen der erhebung des Ortskirchgeldes
  • Beratung und Verabschiedung des Haushalsbuches bzw. des Haushaltes
  • alle Personalfragen, die die nichttheologischen Mitarbteinden der Gemeinde betreffen, auch im Hinblick auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, etwa Erzieherinnen bzw. Erzieher in den Kindergärten.
  • Planung und Durchführung von Bauvorhaben
  • Entscheidungen über Angelegenheiten, die mehrere Pfarrgemeinden berühren, wenn die Ältestenkrteise keine Übereinstimmung finden.
  • Mitwirkung bei der Besetzung von Pfarrstellen und Gemeindediakoniestellen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen
Die Themen, um die es bei den Ältestensitzungen geht, sind also vielfältig: Jugendarbeit und Kirchenmusik, Diakoniestation und Kindergarten, Krankenbesuche und Gemeindefeste, Besuche bei den Neuzugezogenen und Aufnahmen in die Kirche stehen auf dem Programm. Kirchenälteste haben mit ganz konkreten Fragen zu tun: Wofür wollen wir Geld ausgeben? Sind wir eine einladende Gemeinde, in der auch Neuzugezogene Kontakt finden? Wie können wir als Christen in dieser Welt leben? Sind wir eine Gemeinde, die sich auch um Kinder, Jugendliche und alte Menschen kümmert? Geistliches und Organisatorisches lässt sich im Leben der Gemeinde nicht trennen.

Zur Pfarrgemeinde gehören die Gemeindemitglieder, der Pfarrer oder die Pfarrerin und als wichtigstes Gremium der Ältestenkreis.